Eva Weiland über ihr Engagement in der Arbeitsgruppe „fair.nah.logisch.“
Eva Weiland (EW) ist in unserer Kirchengemeinde seit über 12 Jahren in verschiedenen Teams und Diensten engagiert, dazu zählen unter anderem die Ministrant*innen in Herz Jesu, Reichenbuch und die Arbeitsgruppe (AG) „fair.nah.logisch.“. Im folgenden Interview berichtet Sie über ihr Engagement.
Warum und seit wann arbeiten Sie in der AG „fair.nah.logisch“ mit?
EW: Ich arbeite seit der Gründung im Jahr 2019 bei fair.nah.logisch mit. Grund dafür ist die voranschreitende Klimakrise und der Mangel an Maßnahmen, die dagegen unternommen werden.
Was bedeutet „fair.nah.logisch.“?
EW: „fair.nah.logisch“ fasst die Kriterien zusammen, die bei einem Einkauf der Kirchengemeinde beachtet werden sollen. Es sollte darauf geachtet werden, dass die gekauften Produkte nach Möglichkeit unter fairen Bedingungen hergestellt wurden, aus der Region stammen (also nah sind) und ökologisch sind.
Welches Ziel verfolgt die AG „fair.nah.logisch.“?
EW: Ziel der AG ist, wie oben bereits erwähnt, den Einkauf in der Kirchengemeinde möglichst nach „fair.nah.logischen“ Kriterien zu gestalten. Des Weiteren versuchen wir Ideen umzusetzen, die allgemein für eine nachhaltigere Kirchengemeinde sorgen. So wird zum Beispiel vor der Kirche St. Maria in Neckarelz eine Wildblumenwiese angelegt, die Nahrung und Lebensraum für Bienen und andere Insekten bietet. Außerdem versuchen wir auch die Gemeindemitglieder zu informieren, welche Möglichkeiten es gibt „fair.nah.logisch“ im Alltag zu integrieren. Dazu wird zum Beispiel jeden Monat der „f.n.l Tipp des Monats“ im Pfarrbrief, in den Schaukästen etc. veröffentlicht.
Welche besonderen Erfahrungen auch bezgl. der Corona-Pandemie haben Sie in der AG gemacht?
EW: Trotz der Schwierigkeiten, die durch die Corona-Pandemie entstanden sind, konnten wir unsere Arbeit online fortsetzen. Außerdem ist es trotz und gerade wegen dieser Pandemie umso wichtiger geworden die Ziele der Arbeitsgruppe weiterhin zu verfolgen
Die „Bewahrung der Schöpfung“ ist für alle Christ*innen ein wichtiges Thema. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie für die Bewahrung der Schöpfung sofort ändern?
EW: Mein Wunsch wäre, dass alle Menschen erkennen, welch dringendes Problem die Klimakrise für uns als Menschheit und insbesondere für die jüngeren Generationen darstellt. Und ich würde mir wünschen, dass aus dieser Erkenntnis das entsprechende Handeln folgt, sodass die Folgen der Klimakrise möglichst geringgehalten werden können.
Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Freude bei Ihrem Einsatz.
Wer gerne die AG „fair.nah.logisch.“ mitzuarbeiten, kann sich gerne bei Luise Reiland r.reiland@kath-mose.de melden.

