Irmgard Vehlow ist seit 1990 im Pfarrgemeinderat tätig und vertritt die Gemeinde St. Maria Neckarelz-Diedesheim.
Was war Ihr größtes Erfolgserlebnis bei Ihrer Arbeit im PGR?
In den 30 Jahren meiner Zugehörigkeit zum Pfarrgemeinderat gab es viele Erfolge der gemeinsamen Arbeit. Wichtig und beeindruckend war für mich 2004 der Zusammenschluss der Pfarreien St. Dionysius Haßmersheim, St. Laurentius Obrigheim und St. Maria Neckarelz-Diedesheim zur “Seelsorgeeinheit Elz-Neckar”. Die Gespräche und Verhandlungen waren geprägt von Respekt und dem Bewusstsein der Verantwortung gegenüber den Gemeindemitgliedern. Zum 1.1.2015 erfolgte die Fusion der Seelsorgeeinheiten Mosbach und Elz-Neckar zur Kirchengemeinde Mosbach-Elz-Neckar MOSE. Ich finde die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Vertretern der verschiedenen Pfarreien sehr wichtig und gut.
Was hat Sie enttäuscht?
In jeder Gemeinschaft wird es immer Dinge geben, die den Einzelnen enttäuschen. Für mich war frustrierend, dass viele Stunden intensiver Arbeit, zum Beispiel an der Gebäudekonzeption unserer Kirchengemeinde oder an der Pastoralkonzeption, viel Papier ergab, aber die Umsetzung am Mangel von Mitwirkenden scheiterte.
Was hat Sie an der Arbeit im PGR überrascht?
Die Vielfalt der Arbeiten und der Verantwortung für die Kirchengemeinde.
Wofür haben Sie sich in besonderer Weise eingesetzt?
Dass auch in der großen Kirchengemeinde die Traditionen in den einzelnen Pfarreien erhalten bleiben.
Warum möchten Sie kandieren?
Weil ich als Christin in der Kirchengemeinde entsprechend meiner Fähigkeiten und Begabungen auch in Zukunft mitarbeiten möchte.
Was hat Sie dazu bewogen, sich ehrenamtlich zu engagieren?
Meine Einstellung ist seit vielen Jahren: Ich möchte anstehende Veränderungen nicht nur kritisieren, sondern positiv mitgestalten.
Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Freude bei Ihrem Tun.

