Peter Müller (PGR)

Peter Müller, ist seit 2005 im PGR tätig und vertritt die Gemeinde St. Laurentius Obrigheim.
 
Was war Ihr größtes Erfolgserlebnis bei Ihrer Arbeit im PGR?
Als ich vor 15 Jahren angefangen habe, war eine erste große Aufgabe in Obrigheim den Pfarrsaal und Kindergarten zu renovieren. Somit wurde ich zum „Baubeauftragten“ und durfte aktiv mitentscheiden, wie die Gebäude umgebaut werden. Das hat großen Spaß gemacht.
Als Erfolg sehe ich auch das Mitwirken bei der Zusammenlegung der Pfarreien zur Seelsorgeeinheit MOSE.
Was hat Sie enttäuscht?
Mich enttäuscht „Rom“. Ich meine damit, dass immer mehr auf uns Ehrenamtliche abgelegt wird und „Rom“ uns nichts erleichtert. Es sind die alten Dogmen und die damit verbundene Sturheit der Amtskirche, die mich und viele Andere enttäuschen, denn ohne Ehrenamtliche würde in der Kirche nicht viel geschehen.
 
Was hat Sie an der Arbeit im PGR überrascht?
Ich war überrascht, wie viele Menschen bereits etwas tun! Das merkt man als Außenstehender gar nicht. Es ist wenig bekannt, wie viele Engagierte sich mit Herzblut in die Kirchengemeinde einbringen. Ich habe so viele Engagierte in den letzten Jahren kennengelernt und es ist toll, dazu zu gehören.
 
Wofür haben Sie sich in besonderer Weise eingesetzt?
Ich habe viel bei der Konzeptionsentwicklung der Kirchengemeinde MOSE mitgewirkt. Des Weiteren bin ich im Stiftungsrat Mitglied und habe mich dafür stark gemacht, dass wir die Projektstelle Ehrenamtsförderung erhalten haben.
 
Warum möchten Sie kandidieren bzw. nicht mehr kandidieren?
Ja, ich mache weiter, aber ich stelle mich nicht zur Wahl.
Ich bin der Meinung in den PGR sollen alle, die sich berufen fühlen auch angenommen werden.
Alle Interessierten können sich ihrer Neigung und Fähigkeit in einer der vielen Gruppierungen
Einbringen.
 
Was hat Sie dazu bewegt, sich ehrenamtlich zu engagieren?
Als meine Tochter 10 Jahre als Ministrantin tätig war, wurde ich angesprochen, dass ich mich doch auch ehrenamtlich engagieren könne. Das habe ich dann gemacht. Und wenn ich etwas mache, dann mache ich es „richtig“; Zeit hat doch eigentlich Jeder, es nur ein Setzen von Prioritäten, was einem
wirklich wichtig erscheint.
 
Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Freude bei Ihrem Tun.