Sabine Peres (PGR)

Sabine Peres, ist seit 2015 im PGR tätig und vertritt die Gemeinde  St. Paulus Mosbach-Reichenbuch.
 
Was war Ihr größtes Erfolgserlebnis bei Ihrer Arbeit im PGR?
Dass die einzelnen Pfarrgemeinden doch ganz allmählich zusammenwachsen. In erster Linie zeigt sich das an der Jugendarbeit.  Und Projekte, wie der Einbau des Gemeindesaales in der kath. Kirche Bruder Klaus in der Waldstadt. Das ist ein gelungenes Beispiel dafür, dass sich Alt und Neu zusammenfügen lässt.
 
Was hat Sie enttäuscht?
Enttäuscht hat mich, dass nach so langer Zeit in Bezug auf das Geläut für unsere Kirche Herz Jesu in Reichenbuch immer noch keine Entscheidung getroffen wurde, d.h. wir haben nach wie vor keine Glocken, die die Christen zum Gottesdienst rufen. Es ist für mich durchaus nachvollziehbar, dass es zu teuer ist, den Turm zu sanieren. Aber kleines Glockengeläut (vgl. ÖZ) wäre absolut ausreichend und ein guter Kompromiss.
 
Was hat Sie an der Arbeit im PGR überrascht?
Überrascht hat mich eigentlich nichts, außer vielleicht, dass – obwohl manche/r der Arbeit im „großen PGR“ kritisch gegenüberstand – wir sehr gut und harmonisch zusammenarbeiten.
 
Wofür haben Sie sich in besonderer Weise eingesetzt?
Glockengeläut für die Herz-Jeus-Kirche Reichenbuch.
 
Warum möchten Sie kandidieren bzw. nicht mehr kandidieren?
Diesbezüglich habe ich noch keine Entscheidung getroffen. Dies hat mehrere Gründe u.a. – aber nicht primär – das Frauenbild in der katholischen Kirche.
 
Was hat Sie dazu bewegt, sich ehrenamtlich zu engagieren?
Generell halte ich ehrenamtliches Engagement für essenziell. Ich komme aus einer katholischen Familie und der Glaube als auch lebendige Gemeinschaft waren mir persönlich schon immer sehr wichtig. Von daher fiel es mir nicht schwer, mich nach der Kommunion unseres Sohnes, mich auch in der Kirche ehrenamtlich zu engagieren. Mittlerweile sehe ich nicht das Ehrenamt, sondern die Umstände kritischer.
Vielen Dank für das Interview und Ihr Engagement im PGR.